Den meisten von uns viel es relativ leicht, entberliche Gegenstände auszuwählen. Da der Mensch ein Sammler ist, häufen sich Accessoires, Souvenirs usw. in kürzester Zeit an. Daran können wir erkennen in welchem Luxus wir leben. Ohne Probleme finden wir 5 Gegenstände, die wir nicht einmal vermissen werden.
2. Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus?
- brauche ich nicht mehr
- keine wichtigen Erinnerungen sind mit dem Gegenstand verbunden
- funktionstüchtig
- könnte anderen gefallen
- aus meiner Sicht nützlich/schön
3. Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?
Unsere Gruppe nahm die Tauschgegenstände leichten Herzes mit, da für uns alle wichtig war, dass keine persönlich wertvollen Erinnerungen damit zusammenhängen. Da wir in unserem Luxus viele Dinge besitzen, die zwar nützlich und schön sind, aber nicht überlebensnotwendig, war es trotzdem möglich gute Gegenstände mitzubringen.
4. Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Im ersten Moment hat uns die Vielfalt beeindruckt, gleichzeitig hatten wir aber auch ein mulmiges Gefühl. Es war komisch, einfach Dinge mitnehmen zu können, ohne zu bezahlen oder zu fragen. Das hatte zur Folgen, dass wir beinahe ein schlechtes Gewissen hatten. Wir konnten auch beobachten, wie viele Gegenstände schnell in Taschen verschwanden, als ob man sich dafür schäme. Niemand wollte als "Hamster" dahstehen.
5. Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen. Was empfinden Sie dabei?
Uns macht es nichts aus, dass einige Gegenstände liegen geblieben sind. Erstens ist es Geschmacksache und zweitens sind die Gegenstände ja auch für uns nicht mehr so wichtig. Oft fehlt der Platz für neue Dinge oder man hat sie bereits schon.
6. Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum? (Es gibt für beides gute Gründe)
In unserer Gruppe ist dies ganz unterschiedlich ausgefallen. Von garnichts bis mehr als 4 Gegenstände ist alles vorgekommen. Die Gründe dafür waren vielfältig:
- Platzmangel
- nichts dem Geschmack entsprechendes gefunden
- mein Geschmack
- Einrichtung für neue Wohnung
- vielleicht kann ich es ja mal brauchen
- es kostet ja nichts
7. Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
Es gibt die Möglichkeit eine Tauschaktion in der eigenen Klasse oder mit der ganzen Schule durchzuführen. Für diese Tauschaktionen müssen klare Regeln geltern z.B. dass nur gebrauchte Gegenstände mitgebracht werden dürfen. Zum Thema Geld könnte so eine Aktion auch mit Spielgeld durchgeführt werden. Allerdings ist dies mit einem anderen Hintergrund bzw. Zielsetzung verbunden.
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