
In unserer Primarschulzeit gab es schon vereinzelt Kinder mit Markenkleidern. Heute könnten wir beobachten, dass die Tendenz Markenkleider zu tragen steigt. Diesen gesellschaftlichen Wandel beobachten wir mit Sorge. Damit geschieht gleichzeitig ein Wertewandel zur Oberflächlichkeit und materialistischem Denken. Als künftige Lehrerinnen werden wir mit diesem Thema und daraus resultierenden Mobbingsituationen konfrontiert werden.
Auf der anderen Seite müssen wir zugeben, dass auch wir nicht nur „No-Name-Kleider“ besitzen. Gerade im sportlichen Bereich greifen wir regelmässig zu Puma, Adidas oder Nike. Das Bedürfnis mit der Mode mitzugehen, gleichzeitig aber nicht wie alle gekleidet zu sein, haben auch wir. Wer beispielsweise nur bei H&M einkauft, begegnet dem eigenen Pulli oft an anderen Personen.
Aktuelle Diskussionen zum Thema Wiedereinführung der Schuluniformen oder Kleiderregeln in Schulen beschäftigen sich mit dieser Problematik. Von Lehrpersonen wird erwartet zu diesen Themen eine eigene Meinung zu haben und sich aussagekräftige Argument zurechtzulegen.
Analyse der Bedürfnisse:
Gründe warum Kinder, Jugendliche und Erwachsene Markenkleider tragen:
- cool sein
- einer Norm entsprechen
- Zugehörigkeit zu einer Gruppe zeigen
- Stars und Idole nachahmen
- sich modisch kleiden
- Qualität und Kleiderschnitt werden geschätzt
- Wohlstand zeigen
- Bequemlichkeit à gute Bedienung in Markenboutiquen
Analyse der Handlungsbedingungen
- Markenkleider werden produziert und verkauft.
- Die persönlichen finanziellen Verhältnisse erlauben den Kauf von Markenkleidern
- Der Druck der Peers (Gleichaltrige) Markenkleider zu tragen ist sehr gross. Dies kann bewirken, dass Kinder ihre Eltern unter Druck setzten bis diese schliesslich nachgeben.
- Einstellung der Eltern über die Kleider der Kinder ihren Wohlstand zu zeigen
- Stars und Idole wirken als Vorbild und tragen Markenkleider. Dies löst das Bedürfnis aus, dem Idol nachzueifern.
- Durch den Einfluss der Werbung wird der Kauf von Markenkleidern forciert.
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