Freitag, 1. Juni 2007
Meine Naturbeziehung
Am Pfingstsonntag wollte ich mit meinem Freund im Thermalbad schwimmen gehen. Doch wir standen vor geschlossener Türe, und so entschlossen wir uns für einen gemütlichen Spaziergang am Bodensee entlang. Ich hatte die Idee, an den Rohrspitz zu fahren, der sich bereits auf österreichischer Seite befindet. Es war sehr windig und die Wellen peitschten ans Ufer. Ich genoss die frische Brise und beobachtete die Farben des Wassers. Wir spazierten dem Ufer entlang, das durch hohes Schilf bewachsen ist. Plötzlich huschte eine grosse, leuchtgrüne Eidechse über den Weg und ich erschrak fürchterlich. Ich konnte mich kaum satt sehen an dem satten Grün der Landschaft und den herrlichen Blumen. Das Wasser zieht mich immer wieder wie magisch an. Wenn immer möglich reise ich ans Meer und untersuche schwimmend, schnorchelnd oder tauchend die Unterwasserwelt. Ich bin fast ein wenig süchtig danach. Das Wasser hat eine entspannende Wirkung auf mich und ich fühle mich schwerelos, unbeschwert und träume. So genoss ich also meine Zeit am See. Doch plötzlich schoss mir einen Gedanken durch den Kopf. Ich hatte weder Ausweis noch Pass bei mir und sorgte mich, wie ich wieder über die Grenze komme. So war meine Entspannung innert Sekunden verflogen und ich stellte mir in Gedanken bereits vor, wie ich am Zoll stehe und nicht mehr in die Schweiz komme. Zuerst nervte ich mich über mich. Ich entschloss mich, mir nichts anmerken zu lassen. Glücklicherweise sah ich nicht gefährlich aus und wurde somit auch nicht kontrolliert. Zurück in der Schweiz, war ich wieder beruhigt.
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1 Kommentar:
Wie du Kristina, liebe auch ich das Element Wasser. Du beschreibst in deinem Bericht sehr schön, was dich daran fasziniert und wie du dich am Wasser erholen kannst. Das Wasser hat aus meiner Sicht so viele verschiedene Facetten. Es ist einfach ein riesen Phänomen! Ich liebe es, unter Wasser zu sein. Ich kann dann jeweils alles um mich herum vergessen. Für mich ist es etwas vom Schönsten, an einem Sonntag an irgend ein Gewässer zu gehen und dort den Tag zu verbringen. Gerade in Rorschach, gibt es aus meiner Sicht, nichts schöneres als den See.
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