Samstag, 26. Mai 2007

Impulse der Agende 21 für meinen Unterricht

Ich habe in dem Artikel zu der Agenda 21 eine gute Idee gefunden, wie ich nachhaltige Entwicklung im Unterricht ganz praxisnah umsetzen könnte. Dies möchte ich nun nach Möglichkeit mit meiner zukünftigen Klasse gleich ausprobieren. Und so funktioniert es: Ich suche als Lehrperson eine Schulklasse auf einem anderen Kontinent. Angenommen ich finde eine Klasse in Afrika, die Interesse hat, mit meiner Klasse einen Briefkontakt aufzubauen. Dann würde ich das Thema Afrika als Jahresthema wählen. Ich würde das Thema aus ganz verschiedenen Perspektiven behandeln. Das Ziel ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler über den Kontinent Afrika anhand eines Inputthemas, das jeden Monat neu wäre, informieren. Die Themen würde die Lehrperson vorgeben. Ungefähr einmal pro Monat schreibt jedes Kind seiner Brieffreundin oder seinem Brieffreund einen Brief zu diesem Thema. Solche Themen könnten z.B Schulbildung, Freizeitmöglichkeiten, Familiensituation, Konsumgewohnheiten, Umweltschutz, Abwassersystem, Müllentsorgung, Naturschutz, Umgang mit Ressourcen, umweltverträgliche Nutzung des Bodens usw. sein. Es könnten aber auch Themen wie Krieg, Dürre, Umweltkatastrophe, Hungersnot, Gerechtigkeit,… zur Sprache kommen. Die Kinder hören im Unterricht die wichtigsten Sachinformationen und müssen sich nun bei ihrem Brieffreund erkundigen, wie es genau in seinem Land aussieht und wie es in der Schweiz zu diesem Thema steht.

Ich denke, dass die Kinder somit viel mehr lernen, da sie selbstständig sich Informationen beschaffen müssen. Sie werden angeregt, über unsere Umwelt nachzudenken und eventuell andere Sichtweisen zu tolerieren. Mit dieser Methode wird der Rahmen des Schulzimmers gesprengt und die Schüler lernen neue Kinder kennen. Ausserdem wird auch globales Denken gelernt. Diese Briefkontakte könnten die Kinder zum schreiben animieren. Und vielleicht führen einige Kinder diese Brieffreundschaft auch später noch weiter. Natürlich könnte da auch eine Schulklasse aus einem anderen Kontinent, wie z.B Südamerika gewählt werden.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich finde deine Idee wirklich schön und ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Kinder dabei eine Menge lernen und auch mit Freude und Engagement dabei sind. Doch wie überwindest du das sprachliche Problem? Ich denke es wird relativ schwierig sein, eine Klasse auf einem anderen Kontinent zu finden, die fliessend Deutsch spricht. Denn in der Primarschule entpsrechen die Fremdsprachenkenntnisse der Schülerinnen und Schüler selten dem für dieses Thema erforderlichen Niveau.